Friedrich-Ebert-Platz


Nun ist es also endlich soweit: die neue Tiefgarage unter dem Friedrich-Ebert-Platz wurde eröffent und für den Verkehr freigegeben!
Also lag es nahe, dass auch ich mein kleines blaues Stadtmobil einmal in diese neue Location „ausführen“ würde.

Friedrich-Ebert-Platz 2. Oktober 2009
Friedrich-Ebert-Platz 2. Oktober 2009

Nun ja, oben sieht der Platz ja immer noch aus wie eine Baustelle, die Pflasterung ist noch nicht vorhanden, kein Baum, kein Strauch, auch die Auf- und Abgänge glänzen in kahlem

unverputzten Betoncharme.          Aufgang Einfahrt

Die Ein- und Ausfahrt geschieht nur über die Friedrich-Ebert-Anlage, es gibt einen Ausgang am Platzende zur Anlage und einen zweiten Ecke Plöck, mit Aufzug.
Innen ist das Parkhaus erstaunlich geräumig, hell ausgeleuchtet und auch die Parkplätze sind groß; nicht so eng und verwinkelt wie in manch anderem Heidelberger Parkhaus.

Tiefgarage innen
Tiefgarage innen

Im ersten UG/Parkdeck gibt es direkt am Ausgang mit dem Aufzug 3 Parkplätze für Rollstuhlfahrer, gegenüber eine Reihe von Frauenparkplätzen. Auf dieser Etage ist auch die Parkhausaufsicht, die am Freitag sehr freundlich war, angesiedelt.

Allerdings sollten Rollstulfahrer bis zur Fertigstellung des Platzes nicht ohne Begleitperson die Tiefgarage nutzen; der Zugang zu den Kassenautomaten ist durch einen 50cm breiten unbefestigten, tieerliegenden Streifen davor noch nicht gegeben.

Auch gehen die zwei, von der Garage zum Aufzug führenden Eisen/Stahltüren nur sehr schwer auf, ob das Öffnen von allen allein gemeistert weden kann, bleibt abzuwarten.
Positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass es eine Behindertentoillette gibt; ob mit dem Europaschlüssel aufzuschliessen, muss noch überprüft werden.

Die Pflasterung des Platzes lässt sich vielleicht von diesem kleinen Probestück ableiten, aber da möchte ich mich nicht festlegen.    Pflasterung

Alles in Allem ein schönes Parkhaus, mal sehen wie es aufgenommen wird.

Laut einem Artikel in der RNZ vom 27. August 2009 wird die Tiefgarage für den Parkverkehr zum 26. September 2009 freigegeben. Geplantu war die Fertigstellung aug Mitte Juli 2009, was aber aus den verschiedensten Gründen, unter anderem war der strenge Winter Grund für eine mehrwöchige Verzögerung, nicht einghalten werden konnte.

Zwischen 9. und 15. September soll die Asphaltierung der Strassen und Rampen erfolgen, vorausgesetzt es regnet nicht, so der Bauherr Michael Jäger von der HGG.

Über die Gestaltung der Platzoberfläche wurde nichts gesagt; auch wurde bisher nicht davon gesprochen, ob die weggefallenen Parkplätze für Menschen mit Behinderung, von denen 2 auf dem Friedrich-Ebert-Platz gegenüber der AOK waren, in irgendeiner Weise ersetzt werden, genausowenig wurde bisher die Parksitutation vor dem St.Annna Tagespflegeheim angesprochen, wo morgens und abends Bedarf an Kurzzeitparkplätzen besteht, wenn dort die in der Tagespflege befindlichen Personen morgens gebracht und nachmittags wieder abgeholt werden.

Am Samstag, abends, war ich mal wieder in der Gegend und habe 3 Fotos von der Baugrube machen können. Das Dixi-Klo ist inzwischen auf Augenhöhe angekommen und es wird nicht mehr lange dauern, bis die Deckenplatte gegossen werden kann.

Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass vor genau 14 Monaten erst die 17 Bäume gefällt worden sind.

Und was es mit dem roten Zimmer im St. Anna-Stift zu bedeuten hat, tja, dieses Rätsel wird sich wohl nie lösen lassen ;-) )

Und hier der Vollständigkeit halber Bild Nummer 3

Mal wieder vorbeigekommen und neugierig in die Grube geblickt.
7. Januar 2009

7. Januar 2009

7. Januar 2009

Gestern berichtete die RNZ, dass bei den Baggerarbeiten für die neue Tiefgarage der Sockel von General Wrede Sockel des Wrede-Denkmals gefundengefunden worden sei. Na endlich, hatten wir mit dem Fund ja schon viel früher gerechnet!

War doch der Sockel damals der Einfahcheit halber nur versenkt worden und nicht abtransportiert.

Mein Vorschlag wäre nun, den auf dem Krahnenplatz dahinvegetierenden Gottfried Nadler auf dem Ebert-Platz aufzustellen; erstens stand er früher in nicht allzu weiter Entfernung aufgestellt und zweitens ist die nächste Querstrasse zur Ebert-Anlage die Nadlerstrasse; so dass die räumliche Nähe durchaus gegeben wäre.

Aber ob das die Stadtoberen überhaupt interessiert?

eine kleine Frage am Rande; wem gehört der Marmorblock; denn 8 Tonnen Marmor stellen doch bestimmt auch einen gewissen Wert dar?

Es geht den Kolonnaden an den Kragen. Seit 10:00 Uhr nagen zwei große Baugeräte (ein Bagger und eine hydraulische „Beißzange“) vehement an dem einsturzgefährdeten Bauwerk.

Komisch nur, dass es nicht einstürzt, sondern mit sämtlichen Armierungseisen etc. zur Wehr setzt und nur mit vereinten Kräften Stück für Stück abgebrochen werden kann.

Die letzten Baumreste sind noch nicht beseitigt, da rücken schon die Bagger an und beginnen, das Gesims der Kolonnade abzubrechen. Bis zum Abend ist das Gesims ringsum „abgenagt“ und von den Bäumen nur noch ein Haufen Geäst übrig.

Die letzten Bäume an der Ebert-Anlage werden mit Hilfe eines Steigers gefällt. Während am einen Platzende die Bäume gefällt werden, werden am anderen Ende schon die Stämme in handliche Stücke zersägt und das Geäst gehäckselt.

Ab 8:00 Uhr war der Platz Autofrei! Welch seltener Anblick, der aber nicht lange währte, denn kurz vor 10:00 Uhr rückten die Gärtner an und begannen, die ersten Bäume zu fällen.

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