Februar 2008


Es geht den Kolonnaden an den Kragen. Seit 10:00 Uhr nagen zwei große Baugeräte (ein Bagger und eine hydraulische „Beißzange“) vehement an dem einsturzgefährdeten Bauwerk.

Komisch nur, dass es nicht einstürzt, sondern mit sämtlichen Armierungseisen etc. zur Wehr setzt und nur mit vereinten Kräften Stück für Stück abgebrochen werden kann.

Die letzten Baumreste sind noch nicht beseitigt, da rücken schon die Bagger an und beginnen, das Gesims der Kolonnade abzubrechen. Bis zum Abend ist das Gesims ringsum „abgenagt“ und von den Bäumen nur noch ein Haufen Geäst übrig.

Die letzten Bäume an der Ebert-Anlage werden mit Hilfe eines Steigers gefällt. Während am einen Platzende die Bäume gefällt werden, werden am anderen Ende schon die Stämme in handliche Stücke zersägt und das Geäst gehäckselt.

Ab 8:00 Uhr war der Platz Autofrei! Welch seltener Anblick, der aber nicht lange währte, denn kurz vor 10:00 Uhr rückten die Gärtner an und begannen, die ersten Bäume zu fällen.

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Hier startet in Kürze ein Blog über den Fortschritt der Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes in Heidelberg.